150 Jahre Reichsgründung

17. Januar 2021

Am 18. Januar jährt sich die Reichsgründung zum 150. Mal. Dieses Datum steht wie kein anderes für die deutsche Nationalstaatlichkeit.

Die Reichsgründung ist Basis für viele Errungenschaften, von denen wir auch heute in der Bundesrepublik noch profitieren. Stellvertretend seien hier nur die Sozialgesetzgebung und die Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches genannt. Weiterhin entwickelten sich die deutschen Universitäten zu den modernsten ihrer Zeit. So wurde beispielsweise 1911 die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft e.V., die heutige Max-Planck-Gesellschaft gegründet.

Die Gründung des Deutschen Kaiserreiches markierte das Ende der Kleinstaaterei und damit eines langen und schmerzvollen Weg des deutschen Volkes zu seiner Einheit, die wir auch heute noch und wieder genießen.

Statt aber über die Errungenschaften des Deutschen Kaiserreiches zu reden, hat Bundespräsident Steinmeier am 13. Januar bei einer Versammlung von Historikern wieder einmal den sogenannten preußischen Militarismus heraufbeschworen und schuldbewusst und voller Selbstanklage über deutsche Kolonien geredet. Dabei ignoriert er geflissentlich, dass das Deutsche Kaiserreich im Gegensatz zu Frankreich und England, kaum Kolonien besaß und in diesen auch keine Schäden in Ausmaßen anrichtete, wie es die großen Kolonialmächte taten.

Wer allerdings sein Land und sein Volk so wenig liebt und achtet, wie dies die Politiker der Altparteien tun, der wird auch seine Geschichte nicht anerkennen, und damit verleugnen, dass das Deutsche Kaiserreich eine Blütezeit in der deutschen Geschichte darstellte.

Wir jedenfalls sind der Meinung dass dieser 18. Januar durchaus ein Tag zum Feiern ist und erinnern respektvoll daran, dass das vor 150 Jahren gegründete Kaiserreich das Fundament unseres heutigen Staates ist.