Presse

Nicht nur unsportlich: woher der Terror kommt

Stefan Wirtz
9. Juni 2017

Islam Terror

Seit den Terrorangriffen vom 11.09.2001 vermisst die Welt eine glaubhafte und entschlossene Distanzierung aller Moslems von den Taten ihrer Extremisten. Auch nach allen Anschlägen in europäischen Städten blieben die muslimischen Gemeinden allenfalls gleichgültig, vermeintliche Protestkundgebungen bestanden immer nur aus einer Handvoll islamischer Einzelpersonen, die die radikalisierten Täter nachträglich zu "Nicht-Moslems" erklären wollten.

Was man in der muslimischen Gesellschaft wirklich von den westlichen Opfern ihrer Attentäter hält, haben die saudi-arabischen Fußballer aus dem Mutterland des mittelalterlichen Islam gerade gezeigt, als sie eine Schweigeminute für die Londoner Opfer ignorierten:
www.welt.de/sport/article165367257/Das-Verhalten-der-Saudis-war-ein-haessliches-Signal.html
Erst am nächsten Tag haben die arabischen Funktionäre beteuert, dass ihre Spieler zumindest nicht absichtlich die Angehörigen der Opfer kränken wollten. Von dieser schwachen Erklärung abgesehen, bleibt der Abend ein unmißverständliches Zeichen der Verachtung und Intoleranz, aus der der islamische Terror weiter keimt.