Presse

Sexueller Übergriff -- Unruhen in Braunschweiger LAB

Stefan Wirtz
17. Juli 2017

Asylrecht Sicherheit Kriminalität

Wie Hohn klingt heute die Aussage der Polizei aus der vergangenen Woche, dass die LAB kein Kriminalitätsschwerpunkt sei.

Nach dem Vergewaltigungsversuch auf offener Straße der vorletzten Woche kam es nun am letzten Freitag zu einem weiteren Vorfall direkt in der LAB. 

Polizei und Presse berichten erst heute. 12 Streifenwagen waren im Einsatz, um einen zusammengerotteten Haufen an Lynchjustiz zu hindern. Der vermeintliche Täter wurde in eine andere Unterkunft gebracht.

In der LAB sitzen zur Zeit "nur" 500 Bewohner, von denen die meisten kein Asylrecht erhalten und auf ihre Rückführung warten. Von 284 Abzuschiebenden wurden aus Braunschweig im ersten Halbjahr lediglich 23 Personen außer Landes gebracht. Bei diesem Tempo wird es allein für diesen Personenkreis sechs Jahre dauern, bis wir solche aussichtslosen Fälle wieder los sind.