Presse

Syrien in Peine, der Balkan in der LAB

Stefan Wirtz
29. März 2017

Asylrecht Sicherheit Kriminalität

Migranten tragen ihre Kriege vor unserer Haustür aus.

Im sonst eher beschaulichen Peine lieferten sich am Wochenende syrische und palästinensische "Flüchtlinge" zunächst eine Schlägerei, und zettelten später eine Straßenschlacht mit türkischen, kurdischen und libanesischen Anwohnern an.

Diese Auseinandersetzung entsprechend der Frontverläufe auf dem syrischen Kriegsschauplatz endete erst, als die Polizei anrückte und alle Beteiligten gemeinsam mit Steinwürfen und Angriffen gegen die deutsche Ordnungsmacht vorgingen.

http://www.paz-online.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/40-bis-50-Menschen-beteiligt-Fluechtlinge-zetteln-Massenschlaegerei-in-Peine-an

Nur mit Mühe konnte die Polizei weitere Ausschreitungen verhindern, es blieb auch in den Folgetagen dort unruhig.

Einen weiteren importierten Konflikt erlebte Braunschweig ebenfalls am Wochenende, als in der fast nur noch mit aussichtlosen Asylfällen belegten LAB die Angehörigen mehrerer südosteuropäischer Familienclans aufeinander losgingen. Als Herkunftsländer dieser Sippen wurde Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Kosovo angegeben.

Offenbar ließen sich die Streitigkeiten erst durch polizeiliche Gespräche mit den jeweiligen "Familienoberhäuptern", bzw. deren Festnahme beilegen.

http://regionalbraunschweig.de/lab-polizei-musste-am-samstag-zweimal-anruecken/

Hier scheint es ebenfalls mehr um Stammeskonflikte zu gehen, die in der jeweiligen Heimat der Tatbeteiligten ihren Ursprung haben. Die Lage in der LAB blieb weiterhin gespannt und konnte nur durch den erhöhten Einsatz des dortigen Sicherheitsdienstes beruhigt werden.