Freiflächenverbrauch für Photovoltaikanlagen beginnt
(Foto: Helmuth Ziegler / pixelio.de)
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AfD-Fraktion im Rat der Stadt
Vattenfall schickt eine Planungs-Firma vor, um nun auch in Braunschweig Flächen mit Photovoltaikanlagen zu besetzen; Ende Januar wurden die ersten Projekte vorgestellt, die Zustimmung zu den Plänen ist für die sorglosen linksgrünen Parteien inklusive CDU und FDP nur noch eine Formalität.
Um Völkenrode herum werden gesteuerte "Agri-PV"-Aggregate aufgestellt, die dem Sonnenstand folgen und zwischen ihren Reihen noch Platz für landwirtschaftliche Nutzungen lassen; bei Wenden und Thune kommen aber die Solarpanele in dichter Fläche auf den Boden, der dann als Ackerland ausfällt.
Beide Teilprojekte werden Multimillionen-Investitionen: das liegt auch an der Ausstattung von mehreren Bereichen mit großen Lithiumbatteriespeichern. Naive Ortsteilpolitiker glaubten, hiermit werden die nahegelegenen Haushalte langfristig versorgt und in Dunkelflauten gepuffert, doch die Speicher sollen den Stromertrag bei marktwirtschaftlichem Bedarf nur um wenige Stunden zeitlich verschieben und dann die etwas lukrativere Abgabe in das überregionale Netz ermöglichen. Für den Anschluss an das Hochspannungsnetz muss dann auch anderem die Okeraue unterbohrt werden.
Grundeigentümer und Pächter freuen sich natürlich auf zukünftige Gewinne, die betroffenen Bürger scheinen überwiegend arglos zu sein - einige Wenige haben nur Sorgen um Rad- und Spazierwege, die von den Industrieanlagen auf den ehemaligen Feldern eventuell abgeschnitten werden könnten...
Trotz der "Verlockung" durch Zahlungen des Energiekonzerns an die Kommunen: die AfD wendet sich weiterhin gegen diese Art von "Freiflächen"-Industrialisierung.