Weitere Runde in der Entwicklung der Kultur"förderung"

  • AfD-Fraktion im Rat der Stadt
Datum der Veröffentlichung: 22. Januar 2026

Die Braunschweiger „Kulturschaffenden“ (die kritiklos oder in völliger Unwissenheit diesen NS- und später DDR-Begriff als Selbstbezeichnung teils stolz weitertragen) waren eingeladen, ihre Forderungen zu stellen.

Nachdem die Kulturverwaltung bereits begonnen hat, „Ateliers“, manchmal auch in Wohnungen, durch Mietzuschüsse zu finanzieren, folgten nun natürlich weitergehende Wünsche:
Längerfristige „Projektförderungen“ mit der Option vorzeitiger Auszahlungen, Mindest-Honorare und sogar 5-Jahres-Pläne kamen auf den Zettel, alles am besten dauerhaft verlässlich und langfristig.
Quasi in letzter Minute wurde noch die Idee verworfen, „Klein“-Förderungen z.B. zu 5.000,-EUR ohne sonderliche Antragsbegründung und späteren Verwendungsnachweis zu streuen — zu böse sind die Erinnerungen an die Pleiten von LOT-Theater und „Haus der Kulturen“, wo ohne funktionierende Aufsicht munter in die Kasse gegriffen oder fehlgewirtschaftet wurde.

Von jeglicher Selbstkritik unbeleckt, hält es die Szene dabei für normal, vor nur 20 Zuschauern aufzutreten, gern auch „kostenfrei“, nämlich ohne Eintrittsgelder einzunehmen. Der Steuerzahler darf dann für solche Veranstaltungen geradestehen;
mit seinen Kunstfertigkeiten für das eigene Auskommen und gar eine ökonomische Tragfähigkeit sorgen zu können, wird in solchen Kreisen nahezu verachtet.
Gedanken an künstlerische Freiheit und Unabhängigkeit, die ohne öffentliche Zuwendungen auskommen wollen und sogar müssten, verschwendet in dieser Klientel kaum jemand, und gerade die sogenannte Freie Szene wünscht sich fast am lautesten so etwas wie ein sicheres staatliches Angestelltenverhältnis für möglichst jeden.
Kaum jemand scheint sich an die Zeiten zu erinnern, als diese Branche von der herrschenden Politik für Jahre in der Kategorie „nicht systemrelevant“ zum Ruin getrieben wurde.
Umso stärker verdingt sich die Kunstszene jetzt als Fußtruppe der Linkspolitik, besetzt die Brandmauer und krakeelt von jeder erreichbaren Bühnenkante gegen Rechts — mit dem angenehmen Effekt, dass das Gegenteil bei den schwindenden Besuchern erreicht wird.
Mit abstürzenden Haushaltszahlen wird es aber wohl noch genau diese linke Parteipolitik sein, die in absehbarer Zeit den Geldhahn abdrehen muss, entgegen aller Versprechungen und Großzügigkeiten, die heute noch leicht über die Lippen gingen.

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AfD-Braunschweig