Arbeitskampf bei der Klinikdienste GmbH

  • AfD-Fraktion im Rat der Stadt
Datum der Veröffentlichung: 26. Juni 2026

Man sieht selten eine Arbeitnehmer-Demo gegen eine Gewerkschaft, in diesem Fall die ver.di.
In der letzten Woche zog ein größerer Teil der Belegschaft „Klinikdienste GmbH“ vor das Rathaus, angeführt von ihrem Betriebsrat.
Anlass war ein gleichzeitig erschienenes Häuflein besagter ver.di-Funktionäre, die an zuvor informierte linksgrüne Ratsfrauen eine „Petition“ übergeben wollten — eine verabredete Show, die offenbar den Bruch innerhalb der Kollegen bewirken sollte. Linke und Gewerkschaften gaben sich lautstärker, sind aber eindeutig nicht in der Mehrheit.
Die Presse wollte unsere Einstellung dazu erfahren, brachte aber nach alter (Un-)Sitte nur einen Teil der Antworten.

Hier alles:
Irgendwelche Inhalte einer Petition oder "Forderungen" von Gewerkschaftsseite sind uns bis zur Stunde nicht bekannt und auch nicht mehr zu erwarten: nur ein Teil der Ratsfraktionen war von der gestern vor dem Rathaus erschienenen Handvoll ver.di-Funktionäre überhaupt zum Treffen eingeladen und erhielt dort irgendwelche Papiere.
Daher werden wir auch nichts davon kommentieren; deutlich zu sehen war aber auch, dass der eigentlich nur noch politische Kämpferbund "ver.di" eine Spaltung innerhalb der Klinikdienste-Belegschaft verursacht hat.
Eine weit größere Mehrheit von Beschäftigten war zu einer spontanen Demonstration erschienen und wendete sich ausdrücklich gegen die Machenschaften von "ver.di". Dies sind die Stimmen, die aus guten Gründen sehr viel mehr Beachtung finden müssen, das wäre auch ein Auftrag an die Presse.
Deshalb äußern wir uns in dieser Sache nicht weiter, bevor wir beide Seiten angehört haben.
Allgemein gesprochen verdienen gute Leistungen auch eine gute Bezahlung; das gilt ausdrücklich auch für die guten Leistungen des Klinikdienste-Personals, auf dessen Wirken wohl jeder Braunschweiger im Laufe seines Lebens mal angewiesen ist.
Niedrige Nettoeinkommen, stark mitverursacht durch die gerade von vermeintlich "sozialen" Parteien wie der SPD verschuldete hohe Abgabenlast, oder ungünstige Arbeitsbedingungen sind nicht hinnehmbar.

Die AfD ist mit dem von der Politik eingeführten Mindestlohn deshalb nicht einverstanden, weil es Sache der Beschäftigten sein muss, mit den Arbeitgebern eine bessere Lösung auszuhandeln -- dabei sehen wir an erster Stelle die Betriebsräte in der Zuständigkeit.
Irgendwelche aufgesprungenen Gewerkschafts-Schreihälse richten offenbar inzwischen, wie zu bemerken war, mehr Schaden als Nutzen für die Arbeitnehmer an. Das gilt offensichtlich auch für den Umgang mit der fraglichen Petition.

AfD-Braunschweig